Das Übermich

Marinela Potor

Hallo erstmal, ich bin das Übermich. Ich muss sagen, ich habe es ja so langsam satt, wie alle immer nur über mich sprechen als wäre ich gar nicht da. Richtig unverschämt ist das. Arrogant. Und meistens wissen die auch alle gar nicht, worüber sie sprechen. Deswegen nehme ich die Sache hier selbst in die Hand!

Meine Ausbildung

Ich habe von 2002 bis 2007 an der Eberhards-Karl Universität in Tübingen Amerikanistik, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Ethnologie im Magister studiert. Also damals, als die Mitstudenten im 14. Semester waren und man noch Zeit hatte in Vorlesungen zu gehen, weil sie spannend waren. Mein Opa hat immer gesagt: „Kind, warum hast du dir diese Wolkenschlösser-Fächer ausgesucht? Da lernst du doch nichts Anständiges.“

Was habe ich daraus gelernt? Mein Opa hatte Recht! Aber Wolkenschlösser finde ich immer noch schön…

Mein Volontariat

Ich hatte die Wahl zwischen einem Volontariat an der „Journalistenschule Ruhr“ und einem Bürgerradio. Klare Sache: Ich fing im Januar 2008 bei Radio Jade in Wilhelmshaven an. Warum auch das prestigeträchtige Volo wählen, wenn man auch 14-Stunden Tage unter der Woche und bei Autoshows am Wochenende arbeiten konnte? Warum das flauschige Zeitungsvolontariat anfangen, wenn ich mich in zwei Jahren von Livereportagen über Morningshows bis hin zum Chef-vom-Dienst Job ausprobieren konnte?

Was habe ich daraus gelernt? Was dich im Volontariat nicht umbringt, macht dich nur härter!

Mein Berufsleben

Seit 2010 arbeite ich als freie Journalistin und berichte über die großen und kleinen Ereignisse dieser Welt sowohl auf englisch als auch auf deutsch. Meine Themengebiete? Politik, Wirtschaft, Digitales und Feminismen. Langweilig? Ja! Aber: Studenten, die das ganze Land lahm legen (LINK: PDF „Junge Welt Studenten“), Instagram-Ehemänner, die sich an ihren Frauen rächen oder Frauen, die feministische Pornos drehen? Spannend!

Was habe ich daraus gelernt? Geschichten sind das, was du draus machst!

Und sonst so?

Weil ich der Meinung war, dass ich sowieso besser als alle anderen weiß, wie man gute Artikel schreibt, habe ich das gemacht, was alle Journalisten an meiner Stelle tun würden: Ich bin Chefredakteurin geworden!

Im Jahr 2016 habe ich gemeinsam mit Tobias Gillen Mobility Mag – das Magazin für die digitale und mobile Generation gegründet. Gemeinsam mit Ekki Kern sorge ich dafür, dass wir unseren Lesern kritische, hilfreiche sowie humorvolle Artikel bieten.

Darüber hinaus halte ich Vorträge über das Leben als digitale Nomadin und in meiner Freizeit schalte ich den Computer aus.

Was habe ich daraus gelernt? Wer Chef sein will muss leiden.

Noch Fragen ans Übermich?

[ ] Ja
[ ] Nein
[ ] Vielleicht

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